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22 Martinskapelle

Die Martinskapelle im Sonnenlicht, beeindruckt u.a mit ihrer schlichten Innenausstattung.

Die Martinskapelle, die nach einer unverbürgten Nachricht angeblich bereits 1264 erbaut worden sein soll, wird 1338 als capellen zu den sichen erstmals urkundlich genannt. Sie liegt weit außerhalb der mittelalterlichen Stadtummauerung und war dem heiligen Martin als Schutzpatron der Bedürftigen geweiht. Das im Äußeren schmucklose Gebäude dürfte aufgrund seines Baucharakters noch aus der frühgotischen Zeit des 13. Jahrhunderts stammen, was die erwähnte Baunachricht glaubwürdig erscheinen lässt.

Die Martinskapelle diente als Gotteshaus für die Insassen des Siechenhospitals. Sie war ursprünglich Bestandteil dieses Hospitals, in dem armen und kranken alten Bürgern, Invaliden und Gebrechlichen eine elementare Fürsorge zuteil wurde.

Heute ist die Martinskapelle, direkt an der B 88 und am "Meininger Hof" gelegen, als Radfahrerkapelle gewidmet und lädt zur Andacht und Besinnung ein.

Ausführliche Informationen finden Sie im aktuellen Faltblatt.