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13 Die alte Stadtmauer

Sanierte Stadtmauer im Bereich Hangweg Kitzerstein

Die Umwehrung einer Stadt bedeutete im Mittelalter Schutz und Geborgenheit der städtischen Bevölkerung, war aber auch ein sichtbares Zeichen ihrer gesellschaftlichen Macht.

Wohl bald nach der Stadtgründung im 12. Jahrhundert wird die bebaute Fläche des Siedlungskerns um den Markt herum durch eine Befestigung geschützt worden sein.

Durch mehrere, kurz hintereinander erfolgte Stadterweiterungen nach Osten und Süden war um 1250 der endgültige, heute noch erkennbare Verlauf der Saalfelder Stadtmauer festgelegt. Die heutigen Reste der Stadtbefestigung stammen im wesentlichen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Vermutlich war die Saalfelder Stadtmauer feldseitig glatt hochgemauert und mit Zinnen und Schießscharten versehen, hinter denen stadtseitig ein hölzener Wehrgang angebaut war, der auf Arkaden, Konsolen oder Stützen ruhte. Reste des gemauerten oberen Abschlusses sind noch im Bereich der unteren Dürerstraße und in der Klostergasse sichtbar.

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