02.10.2017

Frieden und ein Hauch Donaumonarchie


Empfang für „Flamme des Friedens“ im Saalfelder Rathaus

Nicht alle Tage werden Blaublüter im „Schloss für die Bürger“ begrüßt. Ende September empfing jedoch Bürgermeister Matthias Graul Herta Margarete von Habsburg-Lothringen und ihren Mann Sandor im Saalfelder Rathaus – Präsidentin und Vizepräsident der „Flamme des Friedens“. Sie stammen in 8. Generation von Erzherzogin Maria Theresia von Österreich und in 5. Generation von Queen Victoria ab.

Nach einem kurzen Abriss der Geschichte von Stadt und Haus sowie Erläuterungen zu Saalfelds Beinamen „Steinerne Chronik Thüringens“ und „Feengrottenstadt“ gab Graul Informationen zu Wirtschaft und Gesellschaft. Am Anschluss verlieh Herta Margarete von Habsburg-Lothringen dem Stadtoberhaupt die „Flame of Peace“-Gedenkplakette. „Die Flamme des Friedens ist Erinnerung und Mahnung für Freiheit und Frieden. Ohne Freiheit gibt es keinen Frieden. Möge die Flamme des Friedens Mut und Kraft geben“, bekräftigte die Präsidentin. Das Habsburger Paar sowie alle Delegationsgäste trugen sich alsdann in das Gästebuch der Stadt Saalfeld/Saale ein.

Am Folgetag wurde schließlich in Reschwitz das Denkmal der „Flame of Peace“ feierlich enthüllt, welches aus Holz und Stein besteht; Materialien, die auf jedem Kontinent zu finden sind.

Hintergrund

Die Flamme des Friedens ist gefertigt aus Nussholz, befestigt auf Stein. Das Holz als Symbol für Mut, Kraft, Wärme, Schönheit und auch Eigenwilligkeit. Der Stein steht für die Härte, Ausdauer und Beständigkeit Symbole und äußere Zeichen sind seit Bestehen der Menschheit von großer Bedeutung, erinnern und spenden Kraft. Holz und Stein sind Materialien, die über unglaublich lange Zeiträume Energie speichern und abgeben. Diese Materialien sind auf jedem Kontinent dieser Erde vorhanden. Kunst ist eine Sprache ohne Grenzen, sie verbindet, schlägt Brücken, überwindet Grenzen und ist eine universelle Sprache unabhängig von Gegebenheiten. Mit diesem äußeren Zeichen der Flamme des Friedens soll Mut und Kraft gespendet werden, für die verantwortungsvolle Aufgabe die jeder Mensch übernommen hat. Mit Frieden und Freude seine Tätigkeit auszuüben, Geborgenheit und Verlässlichkeit auszustrahlen. Beständigkeit zeigen in allen Belangen, daran soll die Flamme tagtäglich erinnern. Herta Margarete von Habsburg-Lothringen

Der Verein zur Förderung des Friedens ist nach eigenen Angaben mit seinem Projekt „Flame of peace“ in 95 Ländern weltweit aktiv und „eine gemeinnützige und überparteiliche, sowie religionsunabhängige Vereinigung zum Zwecke der Förderung und Auszeichnung von Frieden-stiftenden Maßnahmen und Personen, die sich um den Frieden in der Welt verdient machen. Er dient dem Ausbau des Informationsnetzwerkes und dem Austausch für Konfliktbewältigung und Frieden-stiftender Ideen.“