02.01.2018

Saalfelder Frauentagsfeier


... am 3. März, ab 14:30 Uhr (Einlass 13:30 Uhr) im Speisesaal der Thüringen-Kliniken.

Mittlerweile ist sie Thüringens größte Veranstaltung zur Feier des Internationalen Frauentages: die Saalfelder Frauentagsfeier. Alljährlich veranstalten die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Saalfeld/Saale, Isrid Müller, das Seniorenbüro des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt sowie der DGB-Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt einen unterhaltsamen Nachmittag für Frauen aus der Region mit Kaffee, Kuchen und Musik im Speisesaal der Thüringen-Kliniken.

Karten sind am 2. Dienstag und 3. Donnerstag im Februar (13. Februar und 15. Februar 2018) jeweils 14 bis 17 Uhr in der Saalfelder Stadtverwaltung, Markt 1 (Erdgeschoss, Raum 0.02). erhältlich. Kartenbestellung ab sofort unter 03671/598-375 möglich.

Gewerkschaftsmitglieder erhalten ihre Karten im Gewerkschaftsbüro, Am Blankenburger Tor 12 (AOK), am Montag, dem 12. Februar und am Mittwoch, dem 14. Februar 2018, jeweils in der Zeit von 15 bis 17 Uhr.

„Als Clara Zetkin und Käthe Duncker 1910 die Einführung eines Weltfrauentages auf den Weg brachten, ging es vordergründig um das Frauenwahlrecht. Doch inspirierten sie ebenso die Proteste der amerikanischen Arbeiterinnen und ihr Kampf um gleichen Lohn für gleiche Arbeit – schlicht um Gleichberechtigung. In den zurückliegenden Jahrzehnten entwickelte sich dieser Kampf und nahm viele Formen an. Nur ein Ende fand er bisher nicht“, beschreibt Saalfelds Gleichstellungbeauftragte Isrid Müller.

Zum 107. Mal erinnert in diesem Jahr der „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ – kurz: Internationaler Frauentag an das Wirken von Zetkin, Duncker und ihre „Nachfahrinnen“ um Gleichberechtigung. Der Tag dient aber auch als Ansporn heute noch bestehenden Unterschieden in den Lebensverhältnissen und Möglichkeiten von Frauen und Männern entgegenzutreten. Treffend beschrieb es 2008 die luxemburgische EU-Kommissarin Viviane Reding als sie sich gegen „das Feigenblatt eines symbolhaften Tages“ wandte: „Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben. […] Das Ziel ist die Gleichberechtigung, damit wir solche Tage nicht mehr brauchen.“